Ja, dass mit dem Dehnen ist so eine Sache. Die meisten dehnen sich – wenn überhaupt – so husch husch kurz nach dem Training. Dabei sollte das Dehnen nicht unterschätzt werden. Dehnen kann langfristig die Beweglichkeit der Gelenke verbessern. Wie auch die Sehnen und Bänder stärken und kurzfristig dazu beitragen, Dysbalancen zu beheben. Ebenfalls reduziert es Spannungen, Schmerzen und Stress.

Und so dehnst Du richtig:

Statisches Dehnen

Diese Art von Dehnen kennen wir alle. Wir begeben uns in eine Dehnposition und halten mind. 45 Sekunden. Diese Dehnung wirkt entspannend und verringert die Muskelspannung. Darum solltest du diese Art von Dehnen erst nach dem Training machen und nur im aufgewärmten Zustand. Vorteile: Das statische Dehnen fördert die Flexibilät.

Dynamisches Dehnen

Beim dynamischen Dehnen machst du sanfte, federnde Bewegungen – etwa 10 bis 15 Wiederholungen. Der Muskel wird durch den Bewegungsfluss kontinuierlich sanft in die Länge gezogen und wieder gelockert. Diese Art von Dehnen ist bestens geeignet vor dem Training als Warm up. Vorteil: Fördert die intermuskuläre Koordination, also das Zusammenspiel verschiedener Muskelgruppen und die Durchblutung

Ferner gilt:
Vor dem Sport dynamisch, nach dem Sport statisches Dehnen. Halte deinen Atem schön gleichmässig während dem Dehnen. Alle Bewegungen werden langsam und kontrolliert ausgeführt, niemals ruckartig. Lässt die Spannung beim Dehnen nach, ruhig noch etwas intensiver in die Dehnung gehen. Der Dehnschmerz muss immer angenehm bleiben und darf nie unerträglich werden.